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Die unglaubliche Reise ins Universum

von Lucy und Stephen Hawking



Stephen Hawking wird nicht nur als Wissenschaftler geschätzt, sondern ist auch bekannt dafür, seine komplexen Ergebnisse einer breiten Masse anschaulich zu präsentieren. In diesem Kinderbuch erklärt er gemeinsam mit seiner Tochter die Geheimnisse des Universums – einfach und verständlich.

Das Buch ist der zweite Teil einer Serie, in der der Junge George die Physik entdeckt. Dabei unterstützt ihn der Wissenschaftler Eric (alias Stephen Hawking), der ein Freund von Georges Eltern ist. Mit Hilfe des Supercomputers “Kosmos” hatte George im ersten Teil der Buchserie verschiedene Stellen des Universums besucht. Nun ist der Computer allerdings kaputt und muss repariert werden, denn eine seltsame Botschaft aus dem All geht ein.

Sachwissen, das nicht langweilig ist

Das besondere an diesem Buch ist, dass es Sachwissen geschickt in eine spannende, kindgerechte Geschichte einflechtet. Immer wieder werden kürzere Informationen und Erklärungen in die Geschichte eingebracht, die auch für mich neu waren. Die Erklärungen werden dabei nicht zu sehr vereinfacht oder auf ein kindliches Niveau heruntergebrochen, sodass dieses Buch eigentlich für Erwachsene genauso interessant und vielleicht sogar noch ein bisschen besser verständlich ist als für Kinder.

Besonders gefallen haben mir die Passagen, in denen George in einem Buch liest, dass ihm Eric geschenkt hat. Dieses Buch enthält längere Aufsätze über die Erschließung des Weltraums, den Mars, den Ursprung des Lebens und außerirdisches Leben. Die Aufsätze – übrigens alle von Wissenschaftlern verfasst – sind anschaulich und spannend geschrieben und gefielen mir so sogar noch besser als die eigentliche Geschichte.

Hörbuchausgabe

Die Hörbuchausgabe wird begleitet von passender Musik zwischen den einzelnen Kapiteln. Rufus Beck trägt in gewohnter Qualität vor, kann es aber wieder nicht lassen, manchen Figuren ganz eigene Dialekte aufzuzwingen. So hört sich der Computer Kosmos, als er neu eingeschaltet wird, zweitweise an wie Udo Lindenberg. Diese extremen stimmlichen Interpretationen haben mich sehr gestört, da sie die Geschichte doch stark ins Lächerliche gezogen haben. Was bei der Hörbuchausgabe außerdem natürlich nicht optimal gelöst ist – zumindest wenn man sie sich von beispielsweise audible herunterlädt – ist, dass man nur schwer die wissenschaftlichen Aufsätze wiederfinden und dann einzeln hören kann.

Fazit

Eine interessante Mischung aus Roman und Sachbuch zu spannenden Themen rund um das Weltall – für Jugendliche und Erwachsene.

Verfasst von Friederike am 25. Januar 2012

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