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	<title>Blauraum</title>
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	<description>Literatur- und Buchblog</description>
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		<title>Die unglaubliche Reise ins Universum</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 10:20:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friederike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hoerbuecher]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Stephen Hawking wird nicht nur als Wissenschaftler geschätzt, sondern ist auch bekannt dafür, seine komplexen Ergebnisse einer breiten Masse anschaulich zu präsentieren. In diesem Kinderbuch erklärt er gemeinsam mit seiner Tochter die Geheimnisse des Universums - einfach und verständlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch ist der zweite Teil einer Serie, in der der Junge George die Physik entdeckt. Dabei unterstützt ihn der Wissenschaftler Eric (alias Stephen Hawking), der ein Freund von Georges Eltern ist. Mit Hilfe des Supercomputers &#8220;Kosmos&#8221; hatte George im ersten Teil der Buchserie verschiedene Stellen des Universums besucht. Nun ist der Computer allerdings kaputt und muss repariert werden, denn eine seltsame Botschaft aus dem All geht ein.</p>
<h1>Sachwissen, das nicht langweilig ist</h1>
<p>Das besondere an diesem Buch ist, dass es Sachwissen geschickt in eine spannende, kindgerechte Geschichte einflechtet. Immer wieder werden kürzere Informationen und Erklärungen in die Geschichte eingebracht, die auch für mich neu waren. Die Erklärungen werden dabei nicht zu sehr vereinfacht oder auf ein kindliches Niveau heruntergebrochen, sodass dieses Buch eigentlich für Erwachsene genauso interessant und vielleicht sogar noch ein bisschen besser verständlich ist als für Kinder.</p>
<p>Besonders gefallen haben mir die Passagen, in denen George in einem Buch liest, dass ihm Eric geschenkt hat. Dieses Buch enthält längere Aufsätze über die Erschließung des Weltraums, den Mars, den Ursprung des Lebens und außerirdisches Leben. Die Aufsätze &#8211; übrigens alle von Wissenschaftlern verfasst &#8211; sind anschaulich und spannend geschrieben und gefielen mir so sogar noch besser als die eigentliche Geschichte.</p>
<h2>Hörbuchausgabe</h2>
<p>Die Hörbuchausgabe wird begleitet von passender Musik zwischen den einzelnen Kapiteln. Rufus Beck trägt in gewohnter Qualität vor, kann es aber wieder nicht lassen, manchen Figuren ganz eigene Dialekte aufzuzwingen. So hört sich der Computer Kosmos, als er neu eingeschaltet wird, zweitweise an wie Udo Lindenberg. Diese extremen stimmlichen Interpretationen haben mich sehr gestört, da sie die Geschichte doch stark ins Lächerliche gezogen haben. Was bei der Hörbuchausgabe außerdem natürlich nicht optimal gelöst ist &#8211; zumindest wenn man sie sich von beispielsweise audible herunterlädt &#8211; ist, dass man nur schwer die wissenschaftlichen Aufsätze wiederfinden und dann einzeln hören kann.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Eine interessante Mischung aus Roman und Sachbuch zu spannenden Themen rund um das Weltall &#8211; für Jugendliche und Erwachsene.</p>
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		<title>Blauraum erkundet fremde Welten&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 08:53:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friederike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexionen]]></category>

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		<description><![CDATA[.. unbekannte Lebensformen und neue Zivilisationen! Nachdem ich im letzten Jahr als Schwerpunktthema <a href="http://blauraum.net/category/chinesische-literatur/">chinesische Literatur</a> für den Blog gewählt hatte, möchte ich mich dieses Jahr an ein Genre wagen, um das ich bisher eher einen weiten Bogen gemacht habe: Fantasy und Science Fiction.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während ich bisher eher ernstere Bücher mit Wirklichkeitsbezug gelesen habe, möchte ich dieses Jahr &#8220;fremde Welten&#8221; entedecken. Ich möchte in fantastische Welten wie in <em>Die Stadt der Träumenden Bücher</em> abtauchen, wie in <em>Per Anhalter durch die Galaxis</em> durchs Weltall reisen und in dunklen Zukunftsszenarien wie in <em>Schöne Neue Welt</em> mit den Protagonisten mitfiebern.</p>
<p>Eine breite Themenpalette habe ich mir damit vorgenommen. Und ich hoffe, dass ich damit auch den Lesegeschmack meiner Blogleser treffen kann.</p>
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		<title>Wie ein Cover den Kauf beeinflusst</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 12:37:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friederike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bucheditionen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutlicher als bei diesem Buchkauf ist es mir noch nie geworden, wie wichtig doch das richtige Buchcover sein kann und wie stark ich meine Kaufentscheidung davon abhängig mache.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles begann damit, dass ich das <em>Lycidas</em> von Christoph Marzi in einer Bahnhofsbuchhandlung ausliegen sah &#8211; und zwar das rechte Cover. Ich bin sofort darauf aufmerksam geworden, da mich die Aufmachung an <a href="http://www.flaviadeluce.de/">Flavia de Luce</a> erinnerte. Neugierig habe ich mir das Buch also angesehen. Ich habe es dann aber schließlich doch zurückgelegt, da ich mich vor einem Kauf noch genauer im Internet informieren sollte. Und wie das dann so ist, wenn man morgens früh in der Bahnhofsbuchhandlung steht &#8211; ein paar Stunden später hatte ich das Buch auch schon wieder vergessen.</p>
<p>Heute ist mir das Buch wiederbegegnet. Diesmal in einer großen Buchfiliale. Und diesmal standen beide Buchausgaben, wie ihr sie oben abgebildet seht, direkt nebeneinander. Die Buchausgabe mit dem Uhrenturm und der goldenen Schrift auf dem Cover hätte ich nie auch nur in die Hand genommen. Ich hätte das Buch sofort unter &#8220;irgendsoeinfantasykram&#8221; abgehakt.</p>
<p>So hat Marzi nun doch noch eine Leserin mehr und ich freue mich auf den über 800 Seiten dicken Schmöker.</p>
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		<title>Schönere Buchbilder</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 14:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friederike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bucheditionen]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade jetzt im Winter, wo es früher dunkel wird, ist es schwer, Fotos noch bei Tageslicht zu machen. Wie ein Foto trotzdem gelingt und euer Buch angemessen präsentiert wird, zeige ich euch in diesem Tutorial.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr kennt das sicher gut: Ihr wollt noch schnell ein Bild vom Buch machen, das ihr für euren Blog rezensiert habt. Also legt ihr das Buch unter eine Lampe und macht ein Foto. Das Ergebnis sieht dann aus wie dieses hier: Dunkel und gelblich.</p>
</div>
<div id="buchinfo"><img src="http://blauraum.net/wp-content/uploads/2012/01/buchbilder01.jpg" id="refback"></div>
<div id="content">
<p>Zwar gibt es natürlich auch die Möglichkeit mit Blitz zu fotografieren, aber der hinterlässt oft unangenehme Lichtpunkte oder hebt die Kontraste zu stark hervor. Deshalb zeige ich euch, wie ihr das Foto mit Photoshop ganz einfach zu einem Tageslichtbild machen könnt.</p>
<p>Was fehlt dem Buch? Es ist zu gelblich und zu dunkel! Also mache ich das Buch in einem ersten Schritt heller. Dazu dupliziere ich die Bildebene zunächst unter <em>Ebene &#8211; Ebene duplizieren</em> und klicke im darauf erscheinenenden Dialogfenster einfach auf <em>ok</em>. Um diese neue Ebene zu bearbeiten, wähle ich sie nun rechts in der Ebenenpalette aus (1), wähle als Eigenschaft <em>Ebene negativ multiplizieren</em> (2) und schiebe dann den Schieberegeler so lange hin und her, bis mir die Helligkeit gefällt &#8211; in diesem Fall steht die Deckkraft der Ebene dann auf 63%.</p>
</div>
<div id="buchinfo"><img src="http://blauraum.net/wp-content/uploads/2012/01/buchbilder02.jpg" id="refback"></div>
<div id="content">
<p>Nun entferne ich den Gelbton aus dem Bild. Rechts unten in der Ebenenpalette befindet sich ein schwarz-weißer Kreis, bei dem, wenn man mit der Maus über ihn fährt, die Beschriftung <em>Neue Füll- oder Einstellungsebene erstellen</em> angezeigt wird. Ich wähle den Menüpunkt <em>Farbbalance</em> aus und es erscheint ein Dialogfenster.</p>
</div>
<div id="buchinfo"><img src="http://blauraum.net/wp-content/uploads/2012/01/buchbilder03.jpg" id="refback"></div>
<div id="buchinfo"><img src="http://blauraum.net/wp-content/uploads/2012/01/buchbilder04.jpg" id="refback"></div>
<div id="content">
<p>Wie auf dem Screenshot zu sehen verschiebe ich den Schieberegler unter <em>Lichter</em> vom Gelb weg in Richtung Blau. Bei den Mitteltönen verschiebe ich den Schieberegler noch ein klein wenig von Rot zu Cyan. Es gibt keine festen Werte, sondern hier muss man immer ein wenig ausprobieren, bis man das gewünschte Ergebnis erreicht.</p>
</div>
<div id="buchinfo"><img src="http://blauraum.net/wp-content/uploads/2012/01/buchbilder05.jpg" id="refback"></div>
<div id="content">
<p>Das bearbeitete Bild sieht nun wesentlich freundlicher und ansprechender aus.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die 13 1/2 Leben des Käpt`n Blaubär</title>
		<link>http://blauraum.net/die-13-12-leben-des-kaptn-blaubar/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 06:36:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friederike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gegenwartsliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Den flunkernden blauen Bären kennt wohl jeder aus der Sendung mit der Maus. Jeden Abend erzählt Käpt`n Blaubär seinen drei Enkeln eine Geschichte, die natürlich - so unglaublich sie auch scheinen mag - der Wahrheit entspricht! Was Blaubär gemacht hat, bevor er zum Großvater wurde und warum er so spannende Geschichten spinnen kann, das erzählt er nun in seinen Memoiren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Inhalt</h1>
<p>Ein Blaubär hat 27 Leben. Die erste Hälfte davon erzählt Blaubär in diesem Buch. In 13 Kapiteln durchläuft er 13 Stationen und besondere Orte Zamoniens: Er landet auf einer fleischfressenden Inseln, in der Nachtschule von Prof. Abdul Nachtigaller, in einem Bollogschädel, kämpft gegen die Walspinnenhexe und wohnt in einem Tornado.</p>
<h1>Ein moderner Schelmenroman</h1>
<p>Blaubär kommt dabei jedes Mal in die ausweglosesten Situationen, meistert diese aber natürlich im letzten Moment mit seinen herausragenden Talenten oder plötzlich auftauchenden Helfern. Im wahrsten Sinne des Wortes zieht er sich immer wieder selbst an den eigenen Haaren aus dem Sumpf. Dieses ständige Variation der immer gleichen Situation erinnert an einen modernen Schelmenroman.</p>
<p>Auch wenn man also weiß, dass Blaubär sich immer retten wird, ist die Geschichte trotzdem nicht langweilig. Die fantastischen, gefährlichen Welten, die er bereist überraschen jede für sich aufs Neue.</p>
<h1>Zamonien-Romane</h1>
<p><em>Die 13 1/2 Leben des Käpt`n Blaubär</em> ist der erste Zamonien-Roman von Walter Moers. Man muss ihn nicht unbedingt als erstes lesen, allerdings enthält er viele wichtige Informationen über Zamonien. Besonders spannend ist dabei besonders das Kapitel, in dem Blaubär Prof. Nachtigallers Nachtschule besucht &#8211; Nachtigallers Lehren und vor allem seine berüchtigten Lexikoneinträge kommen auch in späteren Werken immer wieder vor.</p>
<h1>Fazit</h1>
<p><em>Die 13 1/2 Leben des Käpt`n Blaubär</em> ist eine ganz eigene Geschichte, unabhängig von den Geschichten aus der Sendung mit der Maus und mit seinen 700 Seiten auch viel umfassender. Moers schafft mit ihm eine fantastische Welt, die sowohl Kindern als auch Erwachsenen gefallen wird. In seiner Komplexität und auch was die Ausarbeitung der Zeichnungen angeht, übertrumpfen ihn die Nachfolgewerke aber noch.</p>
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		<title>Buchblüten (4): Märchenstunde bei Reclam</title>
		<link>http://blauraum.net/buchbluten-4/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 13:31:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friederike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bucheditionen]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexionen]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Jahr ganz neu erschienen sind bei Reclam zwei wunderschöne Märchengeschichten, von denen ich euch die Hänsel und Gretel Ausgabe vorstellen möchte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war auf der Suche nach einem Geschenk für einen Deutschlernenden. Was bietet sich da besser an als ein Buch mit weniger Text und mehr Bildern? Ein allzu kindliches Bilderbuch wollte ich aber auch nicht verschenken. Die Ausgabe von Reclam ist da ein toller Kompromiss: Sie bietet ein klassisches deutsches Märchen in sehr ansprechend aufbereiteter Form.</p>
</div>
<div id="buchinfo"><img src="http://blauraum.net/wp-content/uploads/2012/01/grimm01.jpg" id="refback"></div>
<div id="content">
<p>Die Illustrationen sind bunt, aber nicht zu kindlich. Ein Großteil des Buches wirkt sogar eher bedrohlich als kunterbunt. Der Stil des Illustrator Markus Lefrancois ist neu und frisch: Er kombiniert farbig konturierte Aquarelle mit geometrischen Elementen.</p>
</div>
<div id="buchinfo"><img src="http://blauraum.net/wp-content/uploads/2012/01/grimm02.jpg" id="refback"></div>
<div id="buchinfo"><img src="http://blauraum.net/wp-content/uploads/2012/01/grimm03.jpg" id="refback"></div>
<div id="content">
<p>Zwar konnte ich keine Fotos vom Inneren machen, wer sich die Illustrationen aber anschauen will, kann dies in dieser umfangreichen <a href="http://www.book2look.com/vBook.aspx?id=Yr3htriMg8&#038;euid=7337307&#038;ruid=0&#038;referURL=http://www.book2look.com">Vorschau</a>.</p>
<p>Neben <em>Hänsel und Gretel</em> im Oktober ist im Sommer 2011 auch <em>Dornröschen</em> als Buchausgabe erschienen. Auch wenn ich die Geschichten eher langweilig finde, da ich sie schon so oft gelesen habe, ist die zeichnerische Aufbereitung so schön und frisch, dass ich nun nicht nur eine Buchausgabe verschenken werde, sondern mir selber auch beide Bücher kaufe.</p>
</div>
<div id="buchinfo"><img src="http://blauraum.net/wp-content/uploads/2012/01/grimm04.jpg" id="refback"></div>
<div id="content">
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		<title>Buchgeschenke zu Weihnachten</title>
		<link>http://blauraum.net/buchgeschenke-zu-weihnachten/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 06:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friederike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am liebsten verschenkt man ja, was man selber gerne mag. Ich habe mich dieses Jahr aber mal ganz an den Lesegeschmäckern der Beschenkten orientiert - und vielleicht werdet ihr deshalb auch ein wenig überrascht sein, welche Bücher ich verschenke.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Für meinen Freund</h1>
<p><img src="http://blauraum.net/wp-content/uploads/2011/12/startrek.jpg" alt="Cover" class="alignright"> Einem Freund, der zwar kein großer Leser, dafür aber umso größerer Star Trek Fan ist, schenke das erste Buch der <em>Deep Space Nine</em>-Reihe. Zwar überzeugen die Star Trek Romane inhaltlich weniger, erzählen aber die TV-Serie weiter. Seltsam bei diesem Freund ist: Beim spannendsten Roman schläft er während des Lesens schnell ein, ist er aber inhaltlich am Buch interessiert, kann das Buch noch so langweilig geschrieben sein &#8211; er liest es durch!</p>
<h1>Für meine Mutter</h1>
<p><img src="http://blauraum.net/wp-content/uploads/2011/12/binchy.jpg" alt="Cover" class="alignright"> Ab und zu liest sie gerne Romane, in denen man das Gehirn ausschalten muss. Da die Romane von Maeve Binchy wohl auch dazugehören (zwei hat sie schon gelesen), habe ich bei Medimops einfach mal einen Schwung gebrauchter Bücher dieser Autorin bestellt. Dass ich damit gebrauchte Bücher verschenke, ist übrigens kein Problem. Wir haben uns darauf geeinigt, solche Bücher nur noch gebraucht zu kaufen, da sie, sobald sie einmal ausgelesen sind, eh niemand mehr liest.</p>
<h1>Für meinen Onkel</h1>
<p><img src="http://blauraum.net/wp-content/uploads/2011/12/mumins.jpg" alt="Cover" class="alignright"> Mein Onkel ist ein richtiger Geschichtenonkel. Dementsprechend hat er aber auch schon das meiste gelesen, was mir gefällt. Da er die Mumins genauso mag, aber die Bücher nicht (mehr) besitzt, habe ich mich für diese Zitatsammlung entschieden. Ich habe selbst schon ein wenig darin geblättert und muss sagen, dass die Zitate zwar nett ausgewählt sind, aber auch einige meiner Favoriten leider fehlen. So ist das nunmal bei einer Auswahl.</p>
<h1>Für meine Tante</h1>
<p><img src="http://blauraum.net/wp-content/uploads/2011/12/villa.jpg" alt="Cover" class="alignright"> Meine Tante mag Geschichten, in denen man sich verlieren kann. Sie hat mich zum Beispiel erst auf <em>Der Schatten des Windes</em> aufmerksam gemacht. Ich schenke ihr deshalb <a href="http://blauraum.net/die-villa-am-rande-der-zeit/">dieses Buch</a>, da ich glaube, dass es genau ihrem Lesegeschmack entsprechen wird.</p>
<p>Insgesamt halte ich mich dieses Jahr mit Buchgeschenken aber zurück. Ich habe nicht für jeden ein Buch ausgesucht, sondern andersherum nur denjenigen ein Buch geschenkt, bei denen ich genau das passende schon im Kopf hatte.</p>
<p>Ich wünsche euch mit diesem Beitrag nun Frohe Weihnachten! Wer übrigens noch Interesse an einer kleinen japanisch-literarischen Leseüberraschung hat, kann sie sich auf <a href="http://japanliteratur.net/weihnachtsgruss-und-ueberraschung/">Japanliteratur.net</a> noch bis heute um 24 Uhr abholen!</p>
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		<title>Hildegunst mal ganz wissenschaftlich</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 09:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friederike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal hat ein geisteswissenschaftliches Studium auch Vorteile - nämlich, dass man seine privaten Lesevorlieben mit einfließen lassen kann. Zwar habe ich keine literaturwissenschaftlichen Seminare mehr, Walter Moers Zamonien Romane eignen sich aber auch aus sprachwissenschaftlicher Perspektive ideal zu einer Untersuchung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist euch zum Beispiel schon einmal aufgefallen, wie viele Eigennamen in Moers Büchern erwähnt werden? Besonders viele sind sind es beim <em>Labyrinth der Träumenden Bücher</em>, wo ich mir mal die Arbeit gemacht habe und alle Namen herausgeschrieben habe. Insgesamt komme ich auf rund 130 Eigennamen.</p>
<p>Die Eigennamen verfolgen dabei unterschiedliche Systematiken: Einige Schriftstellernamen sind Anagramme, einige werden aber auch systematisch von Moers zusammengesetzt (Bei den Lindwürmern Mythen-metz, Silben-drechsler und bei den Eydeeten Nachtigall-er, Kibitz-er).</p>
<p>Über diese Namenssystematik schreibe ich nun eine Arbeit und freue mich schon, mal ein wenig wissenschaftlichen Stoff zu Moers zu lesen, hoffe aber auch gleichzeitig, dass er mir die bisherige Lektürefreude nicht verdirbt. Wie ihr auf dem Foto seht, gibt es tatsächlich auch schon eine wissenschaftliche Publikation, die sich mit Zamonien beschäftigt.</p>
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		<title>Die sieben Leben des Felix Kannmacher</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 06:54:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friederike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gegenwartsliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist ein Roman für alle, die spannungsvolle, abwechslungsreiche Geschichten und unvorhersehbare Wendepunkte mögen. Dies ist ein Roman, der denjenigen gefällt, die nicht immer ein Happy End brauchen. Dies ist auch ein Roman für alle, die Historie mögen, sich für die Nazizeit und den Zweiten Weltkrieg interessieren, trotzdem aber nichts von Schützengräben lesen wollen. Kurzum: Dies ist ein Roman, der jeden auf irgendeine Weise mitreißen und begeistern wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Handlungsabriss</h1>
<p>Mit Hilfe seines Gönners Marcu, einem berühmten Pianisten, gelingt es Felix Kannmacher unter der Identität Johann Gottwald in den 30er Jahren aus Nazideutschland nach Rumänien zu fliehen. Einst selbst Pianist, kann er seinem Beruf nun nicht mehr nachgehen, da ihm bei der Verwüstung eines jüdischen Lokals, in dem er sich zufällig gerade aufhielt, mehrere Finger zerquetscht wurden. Kannmacher findet dafür eine neue Aufgabe: Er betreut das launische Mädchen seines Retters als Kindermädchen.</p>
<h1>Am Anfang: Planlosigkeit</h1>
<p>Ein wenig planlos scheint die Geschichte am Anfang. Es wird erzählt von Felix Bemühungen als Kinderfrau, von Festen in Marcus Haus. Die ersten 100 Seiten habe ich nicht richtig verstanden, worum es im Roman gehen soll. Erst später wird deutlich, dass diese Planlosigkeit typisch für Kannmachers Leben ist. Immer wieder gibt es plötzliche Umschwünge, in denen er sein Leben radikal verändern muss. Immer wieder lebt er vor sich hin, ohne große Pläne für seine Zukunft zu hegen. Kannmacher ist mit seiner falschen Identität dazu verdammt, unauffällig zu bleiben, sich keinen großen Träumen hinzugeben.</p>
<h1>Antisemitismus</h1>
<p>Ein bisschen hat Kannmacher damit Gemeinsamkeit mit einer anderen Bevölkerungsgruppe: den Juden. Die Verfolgung der Juden ist immer wieder latent Thema im Roman. Kannmacher selbst hat jüdische Freunde, die ihn unterstützen und andersherum. Einmal wird er von einem seiner Freunde sogar als Jude im weiteren Sinne bezeichnet. Auch wenn die Themen Antisemitismus und Verfolgung nicht Hauptthema sind, so begleiten sie Kannmacher doch unterschwellig.</p>
<h1>Liebe</h1>
<p>Letztlich ist Kannmachers Geschichte aber wieder das, was so viele Geschichten sind: Eine Liebesgeschichte. Den Rahmen bildet die unerfüllte Liebe zu einer Frau, der er zwischendurch immer wieder begegnet.</p>
<h1>Fazit</h1>
<p>Die Geschichte von Felix Kannmacher ist sehr abwechslungsreich erzählt. Der Schauplatz Bukaret bietet eine völlig neue Perspektive auf die Entwicklung des Dritten Reichs und dem Zweiten Weltkrieg &#8211; aus der Sicht eines Emigranten, der trotz Flucht letztlich doch eingeholt wird.</p>
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		<title>Ensel und Krete</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 16:24:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friederike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gegenwartsliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Momentan hat es mich gepackt - das "Moers-Fieber". Oder nein, eigentlich müsste es "Mythenmetz-Fieber" heißen, denn von dem in Zamonien lebenden Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz stammen schließlich die Geschichten, die Walter Moers uns nun durch seine Übersetzung endlich zugänglich macht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Inhalt</h1>
<p>Ensel und Krete ist dabei eine moderne Version eins traditionellen Zamonischen Märchens, in dem sich zwei Geschwister im Wald verlaufen. Nur werden die beiden Kinder hier nicht, wie mancher Leser nun denkt, von ihrer bösen Stiefmutter in den Wald verschleppt, sondern sie machen sich selbst auf den Weg in verbotenes Gebiet. Sie sind mit ihren Eltern nämlich in einem stinklangweiligen Ferienort mitten im Wald, in dem es außer Buntbären &#8211; Bären in verschiedenen Farben &#8211; und Baumverehrung nichts Interessantes zu entdecken gibt. Ensel und Krete schleichen sich also in den verbotenen, nicht erschlossenen Teil des Waldes, der voll ist von hinterlistigen Trollen, Ungeheuern, sprechenden Pflanzen und Pilzen mit halluzinierenden Wirkungen &#8211; und schließlich stoßen sie auch noch auf ein Hexenhaus.</p>
<h1>Witz und Parodie</h1>
<p>Dieses Buch erzählt eine fantastisch-komische Geschichte, voller Überraschungen und plötzlicher Handlungsumschwünge. Die Geschichte ist nicht einfach nur eine x-te Parodie auf das altbekannte Märchen Hänsel und Gretel, pardon, Ensel und Krete, sondern gestaltet das alte Motiv völlig neu um.</p>
<p>Aber nicht nur ein altes Märchen wird hier parodiert, Moers nimmt eigentlich alles auf den Arm, was zum Literaturbetrieb gehört. Das beste Beispiel begegnet uns gleich auf der ersten Seite: Dort ist die Rede von Buntbären. Aber da wir ja nunmal nicht alle aus Zamonien kommen und nicht wissen können, was man sich unter einem Buntbären vorstellen kann, wird dieses Wort mit einer Fußnote erläutert (sämtliche Erläuterungen stammen übrigens aus dem Lexikon des hochgeachteten Wissenschaftlers Dr. Abdul Nachtigaller!). Diese Fußnote erläutert, wissenschaftlich korrekt, natürlich nicht nur Buntbären, sondern auch deren Farben &#8211; also alle Farben, für die es Wörter gibt. So zieht sich diese Erläuterung über mehrere Buchseitenfußzeilen hin.</p>
<p>Das Buch ist voll von Humor und Finten. Auf einer Seite steht <em>Ende</em>, auf der nächsten geht die Geschichte dann aber doch weiter. Eine Seite voll ist nur mit <em>Brummli</em> beschrieben. Damit will Hildegunst von Mythenmetz seine Macht demonstrieren, die er als Autor über den Inhalt seiner Bücher hat.</p>
<p>Trotz all dieser Späte wird die Geschichte vorangetrieben, ist sogar richtig spannend. Das Buch verkommt keineswegs ins Lächerliche, sondern die Balance zwischen Blödelei, Überraschung, Parodie und Erzählkunst bleibt erhalten. Bei Moers ersetzt der Humor nicht die Handlung, sondern beides potenziert sich zu einer anspruchsvoll erzählten Geschichte.</p>
<h2>Illustrationen und Zusatzmaterial</h2>
<p>Das Buch ist liebevoll illustriert mit Bildern von weniger liebevollen Wesen. Die Bilder erleichtern es, sich die seltsamen Wesen des Waldes besser vorzustellen. Eine Karte von Zamonien und zwei Portraits von Hildegunst von Mythenmetz runden das Buch ab. Besonders interessant für eingefleischte Zamonien-Fans ist sicher auch, dass im Anhang an die Geschichte noch eine Mythenmetz-Biografie folgt, in der seine wichtigsten Stationen und Werke bis zum 499. Lebensjahr verzeichnet werden &#8211; diese Biografie liest sich allerdings im Vergleich zur Geschichte recht trocken.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Ein Buch, dass ich ohne Einschränkung empfehlen kann, nein, sogar jedem dringend ans Herz legen möchte!</p>
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