
Deutlicher als bei diesem Buchkauf ist es mir noch nie geworden, wie wichtig doch das richtige Buchcover sein kann und wie stark ich meine Kaufentscheidung davon abhängig mache.
Alles begann damit, dass ich das Lycidas von Christoph Marzi in einer Bahnhofsbuchhandlung ausliegen sah – und zwar das rechte Cover. Ich bin sofort darauf aufmerksam geworden, da mich die Aufmachung an Flavia de Luce erinnerte. Neugierig habe ich mir das Buch also angesehen. Ich habe es dann aber schließlich doch zurückgelegt, da ich mich vor einem Kauf noch genauer im Internet informieren sollte. Und wie das dann so ist, wenn man morgens früh in der Bahnhofsbuchhandlung steht – ein paar Stunden später hatte ich das Buch auch schon wieder vergessen.
Heute ist mir das Buch wiederbegegnet. Diesmal in einer großen Buchfiliale. Und diesmal standen beide Buchausgaben, wie ihr sie oben abgebildet seht, direkt nebeneinander. Die Buchausgabe mit dem Uhrenturm und der goldenen Schrift auf dem Cover hätte ich nie auch nur in die Hand genommen. Ich hätte das Buch sofort unter “irgendsoeinfantasykram” abgehakt.
So hat Marzi nun doch noch eine Leserin mehr und ich freue mich auf den über 800 Seiten dicken Schmöker.
Annegret bei
Blauraum erkundet fremde Welten...
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